Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.
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**Projekt erfolgreich** OP im September erfolgt! Vielen Dank allen Spendern.

 

Aktuelles Projekt: "Lebensverändernde OP"  für eine junge Mutter! (09.08.&19.07.2017)

 

"Ich bin Sarah, 29 Jahre alt, und habe drei Kinder. [...]

Ein Kind zu bekommen sollte das Schönste und Wertvollste auf der Welt sein.

Leider habe ich dies zweimal nicht so erlebt."

 

Nach drei Kaiserschnitten wurde der nur 25jährigen Sarah Engelhardt eine Sterilisation empfohlen, die rückblickend medizinisch nicht notwendig und auch sehr fragwürdig war. Dieses Projekt soll der jungen Mutter eine Refertilisation ermöglichen, da die Krankenkasse die OP nicht bezahlt. Hier ihre Geschichte:

"2009 kam mein großer Sohn zur Welt. Die Geschichte zu seiner Geburt ist mehr als schrecklich. Sein Start ins Leben war so füchterlich, dass ich es lange Zeit kaum aushielt. [...]

 

Nach meinen ersten beiden Wundern wurden wir von unserem jüngsten Geschenk 2012 überrascht. Mit der Schwangerschaft  zog die Panik vor der Geburt ein, die ich seit meiner ersten (Horror-)Geburt habe. Die Ärzte machten mir immer wieder panische Angst vor einer Uterusruptur (Gebärmutterriss) wegen meiner vergangenen [zwei] Kaiserschnitte.

[...]

Nach drei Kaiserschnitten, so sagte man mir man schließlich, sei Schluß, daher legte man mir die Sterilisation nahe (ich war gerade 25). In meiner Angst um meine Kinder und mich (immerhin sagte man mir, ich würde sterben, wenn die Narbe nicht halten würde und sicherlich bei noch einer Schwangerschaft, daher stuften die Ärzte die Strerilisation sogar als medizinisch notwendig ein) stimmte ich der Sterilisation völlig ohne einem Nachdenken zu. 

 

Noch am selben Tag holte man meinen kleinen Sohn. Es folgten 15 Tage Intensivstation für ihn und ein Weihnachtsfest zu Hause ohne unseren kleinen Schatz. 

[..]

Viele Gespräche mit Erfahrenen Hebammen, anderen Ärzten, der Geburtsbericht und langes Nachforschen ergaben, dass diese Angst völlig unbegründet gewesen ist. Eine Uterusruptur mit Todesfolge ist extrem selten und kommt so gut wie nicht vor. Ausserdem wird bei jedem Kaiserschnitt die Narbe des vorherigen Kaiserschnitts entfernt und es wird neu verschlossen. Daher ist de Gefahr, ein Baby nach zwei oder gar drei Kaiserschnitten (normal) auf die Welt zu bringen, genau so riskant wie nach dem ersten Kaiserschnitt  (in einer Klinik kann man nach dem ersten Kaiserschnitt nochmal versuchen normal zu entbinden. Nach einem zweiten hat man keine Chance mehr) 

Mutter Sarah mit einem ihrer drei Kinder

Es stellte sich also heraus, dass die Sterilisation nicht nur viel zu früh für mein Alter (25), sondern auch völlig grundlos durchgeführt wurde. Seit der Operation mit Sterilisation fühle ich mich schrecklich. Neben regelmäßig starken Schmerzen im Unterleib seit der Sterilisation, fühle mich nicht mehr "ganz" nicht mehr "weiblich" und inzwischen haben wir auch den Wunsch nach einem vierten Wunder.

Zur Zeit nimmt der Verlust, den ich durch die Sterilisation erlitt, meinen Alltag stark mit ein und belastet uns sehr.

Die Refertilisierung (Rückgängigkeit der Sterilisation) könnte durch einen erfahrenen und bekannten Arzt  (in D) durchgeführt werden. Es ist absolut machbar und die Risiken sind gering. Der Aufenthalt im Krankenhaus beträgt nur maximal 2 Tage. Danach wäre mein Körper wieder genau so hergestellt, wie es sein sollte. Bisher hat die Krankenkasse sämtliche Anträge abgelehnt und wir gehen jetzt aktuell durch einen Widerspruch. [...]

Ich bitte von Herzen um Eure Hilfe, meinen Traum der OP zu finanzieren. Ich werde Euch über alles dauerhaft auf dem laufenden halten. Das gesammelte Geld wird direkt an den behandelnen Arzt überwiesen. Bitte teilt meinen Aufruf mit Freunden, Bekannten und auf Facebook. Wenn wir nur 3000 Menschen finden die bereit sind, je 1 Euro zu Spenden, so würde man unser Leben komplett verändern.

Vielen Dank!

Viele Grüße

Eure Sarah " 

 

 

Bis zum Ende der Untersützungsphase (Herbst 2017) gilt es, das Projekt für Sarah weiter bekannt zu machen. Stand heute 09.08.2017: 120 Euro, Kosten für OP: 3000 Euro. Bereits mit einem Euro kann man unterstützen. Crowdfunding erfolgt über "leechi".

 

 

 

"Ein tiefer Mensch glaubt an Wunder und ist ihrer gewärtig, glaubt an Magie, und dass der Segensspruch, der aus dem Herzen kommt, heilen kann,

dass Liebe unser Können erweitert und alle Hindernisse besiegt."
frei nach Ralph Waldo Emerson,

Von der Schönheit des Guten

 

 

Gerechte Geburt unterstützt diesen Aufruf einer von qualitativ mangelhafter Geburtshilfe und respektloser Beratung betroffenen Mutter, um ihr Heilung zu ermöglichen. Für menschenwürdige Geburtshilfe!

 

Mehr Infos: https://www.leetchi.com/c/soziales-von-sarah-engelhardt

 

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Rückblick: Vorherige Unterstützungsprojekte

Aktuelles neues Filmprojekt "Die Sichere Geburt - Wozu Hebammen?" ! (24.04.|21.05.2015)

 

"Die Fortschrittlichkeit und Zukunftsfähigkeit eines Landes

lässt sich daran messen, wie es mit Geburten umgeht."

 

Der Trailer der neuen Dokumentation, die sich in der Planungs und Fundraisingphase befindet, macht deutlich, dass der Fokus von Anfang an stark auf die Problematik der durch die Klinikroutine gestörten Geburt liegen wird. Laut Aussage der Filmemacherin Carola Hauck wird es auch Raum für die Traumatisierung von Frauen durch physische, psychische und verbale Gewalt unter der Geburt geben (Viele Berichte bei Roses Revolution Deutschland). Denn ‚sichere Geburt‘ bedeutet auch, sicher vor Gewalt und unnötiger Traumatisierung zu sein. Für die Carola Hauck war es übrigens der auslösende Moment für das Thema. Sie sprach bei Gerechte Geburt über die Erfahrungen ihrer Masterarbeit „Kommunikation von Hebammen im Kreißsaal“:  „Vorher hatte ich eine Dammschnittstudie gemacht und dafür einige Einzelfall-Interviews geführt. Ich hatte mir den gesamten Geburtsablauf schildern lassen und es wurde mir sofort klar, dass es vor allem an der Kommunikation lag, warum die Geburten so verlaufen sind, wie sie verlaufen sind und dass die Frauen bis über 10 Jahre später dadurch traumatisierte waren.“

 

Sie äußerte außerdem, dass „psychisch und physisch erlebte Gewalt“ die Geburt sehr störe und „in richtig pathologische Bahnen“ lenken könne, was auch dazu führe, „dass die Frau kein weiteres Kind mehr möchte“.

 

Politisch und gesellschaftlich ist dieses Thema leider noch immer ein Tabu und darum sind aufklärende Dokumentationen wie Meine Narbe (Premiere am 25.11.2014) oder Einsame Geburt (Premiere am 22.05.2015) so wichtig.

 

Damit der Film von Carola Hauck realisiert werden kann, benötigt das Projekt ein Budget. „Die sichere Geburt“ befindet sich  nur noch wenige Tage in der Fundraising-Phase!

 

Gerechte Geburt gratuliert zum Erreichen der "Fundig-Schwelle" von 22.000 Euro! Dank der überwältigenden Unterstützung wurde diese bereits am 21.05.2015 erreicht, aber es wäre erfreulich, dem Projekt noch ein größes Budget zur Verfügung zu stellen, um z.B. verschiedene Sprachen/Untertitel oder die aufwändigen Animationen zu ermöglichen.

 

Bis zum Ende der Fundraisingphase (30.05.2015) gilt es, das Projekt weiter bekannt zu machen.

 

"Die sichere Geburt ist ein Dokumentarfilm über das, was Geburten sicher macht. Er zeigt die Auswirkungen routinemäßiger medizinischer Interventionen auf Mutter und Kind. Er zeigt, welche psychischen und physischen Langzeitfolgen die Volkswirtschaft finanziell belasten werden: psychische Störungen, Behinderungen, Neurodermidis, Diabetes 2 u.s.w. Er zeigt im Diskurs mit Fachleuten, dass die 1:1 Betreuung einer Gebärenden das ist, wie einer gesunden Schwangerschaft eine sichere Geburt folgt.
Im Dokumentarfilm geht es auch um Verantwortung. Die Verantwortung einer ganzen Gesellschaft dafür, wie im eigenen Land Kinder zur Welt kommen.
Der Film wird Lösungen aufzeigen."

 

Gerechte Geburt unterstützt dieses wichtige Aufklärungsprojekt, das im Dezember 2015 erscheinen soll.

 

Mehr Infos: www.die-sichere-geburt.de

 

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"Es sieht alles danach aus,

dass die Eltern eigentlich am meisten leiden,

die Gesellschaft am meisten leidet."

 

Filmprojekt "Hebammen in Not - warum wir alle betroffen sind" unterstützen.

 

Es braucht gute Dokumentarfilme zu diesem Thema, um die Öffentlichkeit weiter zu informieren.

 

Damit der Film von Nadine Peschel (Produktion/Regie) realisiert werden kann, benötigt das Projekt ein Budget. Nach der Spende von Gerechte-Geburt lag es mit 1.160 € bereits bei der Hälfte der Fundingschwelle von 2.300 € gerade [Stand: 31.12.2014]. Nur eine Woche später war das Zwischenziel von 2.415 € erreicht.

 

Fundraising und mehr Infos jetzt auf:  www.startnext.de/hebammen-in-not

Es läuft nur noch heute.

 

Gerechte Geburt unterstützt dieses wichtige Aufklärungsprojekt, das im April 2015 erscheinen soll.

Stand: 07.12.2017

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