Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.
Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.

Projekte

Gerechte Geburt beteiligt sich an mehreren laufenden Projekten und Aktionen rund um das Thema "Verbesserung von Geburtshilfe" bei verschiedenen Initiativen und Vereinen.

Gerechte Geburt initiiert auch neue Aktionen, unterstützt und organisiert einige eigene Kampagnen. Jede/r darf sich bei solchen Aktionen beteiligen! Sollte eine mögliche Beteiligung einmal nicht selbsterklärend sein (z.B. "Weitersagen", "Flyer verteilen", "Netzwerken", "Presse anschreiben", "Fotos zur Verfügung stellen", "Artikel empfehlen", "zur Demo gehen" usw.), dann gerne über das Kontaktformular nachfragen.

 

Aktion: Neues Wissen für Wikipedia - Wissen von heute in die Welt tragen!

Auf Wikipedia existiert veraltetes Wissen über Geburtshilfe. Dies muss geändert werden. Z.T. konnte - beispielsweise im Bereich "Kaiserschnitt" deutlich verbessert werden. Jedoch ist das "Reich der Wikipedia-Artikel-Schreiber" ein ganz eigenes... Jede/r ist willkommen, sich hier einzubringen.  Behaltet wertvolles Wissen über Geburtshilfe nicht für Euch.

 

"Hamburger Bündnis für gesunde Geburt"

Erstes Planungstreffen für das Hamburger Bündnis fand am 09.06.2015 statt. Vergleichbar mit Zielen vom "Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt" wollen Experten und Engagierte gemeinsam Empfehlungen aussprechen, wie Geburtshilfe in Hamburg optimiert werden kann. Fünf Bundesländer haben bereits ähnliche Initiativen gestartet. (Hier die Pressemitteilung der Bremer Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau. Im Juni 2015 soll eine gezielte Öffentlichkeitskampagne beginnen)

Engagierte und Interessierte am Hamburger Bündnis melden sich bitte über das Kontaktformular.

 

Leitlinienarbeit

Um die Geburtshilfe nachhaltig zu verbessern (Kaiserschnittrate senken, traumatische Geburten vermeiden) bedarf es Veränderungen in den gültigen Leitlinien. Gerechte Geburt macht sich dafür stark und ist in Kontakt mit der DGGG (Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) und der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.), um den Interessen von Frauen, Familien und Betroffenen eine Stimme zu geben.

 

Meldestelle

Sie haben Gewalt in der Geburtshilfe selbst erlebt  oder wurden Zeuge als Ärztin/Arzt, Hebamme? Du hast einen Artikel gefunden, der dieses Thema betrifft? Dann über das Kontaktformular melden.

Gerechte-Geburt startet die erste deutsche Meldestelle für Gewalt in der Geburtshilfe und verfolgt damit die Forderung der WHO, um Prävention zu leisten und so langfristig physische und psychische Gewalt zu verhindern. Das ehrenamtliche Hilfeangebot steht.

Langfristig soll eine Deutschlandkarte entstehen, die auch die Fälle der Roses Revolution mitberücksichtigt und eine Übersicht bietet, wo welche Missstände herrschen.

 

Mutmacher

Aus zugesandten (Geburts)Geschichten soll die Rubrik "Mutmacher" entstehen: Positivbeispiele von Hebammen, klinischem Personal, Familien, Müttern über die z.T. sehr gute Betreuung in den Kliniken, Geburtshäusern oder Zuhause geteilt werden können. Ziel: Voneinander lernen, sehen: "So kann's auch gehen!".  Das Gegenstück bietet die Rubrik #rosrev, wo die traumatischen Geburten ihren Raum bekommen: "So soll's nicht gehen!" Positiv wie Negativbeispiele gerne über das Kontaktformular einsenden, anonyme Veröffentlichung.

 

Netzwerken

Mit den meisten der unter "Links" angegebenen Vereinen besteht ein Kontakt. Mit einigen ist die Zusammenarbeit in letzter Zeit vermehrt. Hier einige Beispiele:

Geburt e.V.

Happy Birthday e.V. (Mitglied bei ~)

Human Rights in Childbirth

Weitere Anfragen laufen. So wird Ende des Jahres bei einer Konferenz bei UNWOMAN - im Rahmen der HE4SHE - Kampagne (Gegen Gewalt gegen Frauen) über eine Zusammenarbeit abgestimmt.

 

 

Politische Arbeit

Bundesministerien werden angeschrieben. Zuständigkeitsbereiche sind in Sachen "Gewalt in der Geburtshilfe" leider nicht eindeutig geklärt - "Das ist Länddersache" - "Das gehört auf Bundesebene"... Die Aktion "Triff Deinen Abgeordneten" von Hebammenunterstützung.de ist hier ein wichtiges Instrument. Leider ist die Bereitschaft der Politiker nicht immer gegeben. Antworten erhält man erst nach Monaten und immer wieder erneuten Nachfragen. Erzielt wurde eine erste Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" Tel. 08000 - 116 016. Frauen, die von Gewalt unter der Geburt betroffen sind, können dort Hilfe- und Unterstützungsangebote erfahren. Davon gibt es zwar deutschlandweit noch nicht so viele, aber immerhin steht das Hilfetelefon  bundesweit kostenlos und rund um die Uhr zur Verfügung und man erhält ein stützendes Gespräch von einer qualifizierten Beraterin - auch anonym.

Gerechte Geburt informiert über neuste "Errungenschaften" und Antworten aus den Bundesministerien.

 

Selbsthilfe

Eine traumatische Geburtserfahrung kann - über Monate, Jahre hinweg - sehr belastend sein und sich auf die Paarbeziehung und die Mutter-Kindbindung auswirken.  Diese Erfahrungen zu teilen, Tipps auszutauschen, Expertenmeinungen zu diskutieren, zu lachen, zu weinen - all das kann in Gesprächsrunden geschehen und helfen, mit dem Erlebten, den gesundheitlichen Konsequenzen besser leben zu können. Tipps zur Gründung von Selbsthilfegruppen in Deinem Ort gerne über das Kontaktformular anfordern, ebenso für Ort/Zeit für nächstes Treffen in Hamburg.

 

Roses Revolution

Zurzeit das größte Projekt in Zusammenarbeit mit Human Rights in Childbirth!

 

Video-Kampagnen

Um ebenfalls Menschen zu erreichen, die nicht auf Facebook sind, eigenen sich manchmal Video-Botschaften. Mehrere kleine Video-Beiträge konnten erstellt werden, um die Themen "Geburtshilfe in Not" oder "Roses Revolution"/"Gewalt in der Geburtshilfe" etwas besser zu verstehen.

 

#Zappenduster - Aktion

 

 

Stand: 19.07.2017

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