Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.
Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.

Der Koalitionsvertrag zum Thema Geburtshilfe

Im Koalitionsvertrag von #CDU, #CSU & #SPD von 2013 heißt es:


"Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig. Wir werden daher die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen beobachten und für eine angemessene Vergütung sorgen."

(S.58, Koalitionsvertrag)

 

Bisher wird die Regierung jedoch nur dem Part "Wir [beobachten] die Situation der Geburtshilfe" gerecht. Sie beobachtet.

 

Im neuen Koalitionsvertragsentwurf vom Februar 2018 heißt es nun:

 

"Zu einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung gehören für uns neben einer gut erreichbaren ärztlichen Versorgung auch eine wohnortnahe Geburtshilfe, Hebammen und Apotheken vor Ort." (Handelsblatt: Koalitonsvertragsentwurf S. 97)

 

Im Mittagsmagazin von vor über 4 Jahren wurde vom Koalitionsvertrag u.a. im Zusammenhang mit der Petition "Menschenwürde ist kein Ehrenamt – Hebammen brauchen höhere Vergütungen #sicheregeburt" von Anke Bastrop berichtet. 

Trotzdem gehen die Schließungen von Geburtshilfestationen weiter, freiberufliche Hebammen geben auf. Die flächendeckende geburtshilfliche Versorgung ist nicht sichergestellt. Was leidet ist die Menschenwürde von allen Beteiligten - es kommt zu psychischer, physischer und struktureller Gewalt.

 

Aus gegebenem Anlass läuft im Frühjahr 2018 daher eine ganz aktuelle Bundestagspetition für eine umfassende Geburtshilfereform. Sie kann bereits online gezeichnet werden.

 

Weitere Petitionen gegen Schließungen von Geburtshilfestationen gibt es laufend. Diese bitte gerne zusenden/teilen, damit noch mehr Menschen erreicht werden können und sich für eine sichere und gerechte Geburt einsetzten können.

Stand: 26.02.2017, aktualisiert: 07.02.2018

Stand: 22.06.2018

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