Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.
Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Austausch, Diskussion.

Roses Revolution - "Stoppt Gewalt in der Geburtshilfe!"

Die Roses Revolution ist eine weltweite Aktion gegen Respektlosigkeit und Gewalt in der Geburtshilfe. Am 25. November, am internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, legen Betroffene an den Orten, an denen sie Gewalt während der Geburt, in der Schwangerschaft oder im Wochenbett erlebten oder bezeugten, einen Brief und eine Rose nieder, um ein Zeichen für würdevolle Geburtsbegleitung zu setzten. Online wird die Aktion auf der Facebook-Seite Roses Revolution Deutschland begleitet.

 

Weitere Informationen:

- "Roses Revolution" - Was ist das?

- Formen der Gewalt

- Hilfe nach schwerer Geburt

- Pressemitteilung "Roses Revolution"

- Wer berichtet?

- Auswertung 2018 (2017)

 

Das brauche ich:

Eine rosafarbene Rose, ca. eine Stunde Zeit, einen Brief zu schreiben und beides vor die Kreißsaaltür, die Klinik oder den Ort, wo Gewalt erlebt wurde, abzulegen und um es zu fotografieren. Poste es am 25.11. bei Facebook, Instagram oder Twitter (siehe auch die FB-Seite)

 

Hier findet sich neben den 2019-Flyern auch das Briefpapier.

 

Auch Postkarten gibt es; für den Druck und Versandt werden Spenden über Mother Hood e.V. gesammelt.

Wie kann ich noch mitmachen?

  • Die Rose kann von der Frau, die die Gewalt selbst erlebt hat, selbst niedergelegt werden oder für sie (vom Partner, Freund/in, Oma, Hebamme, Ärztin usw.).
  • Teile Deine Geburtserfahrung mit anderen (ggf. anonym über verschiedene Begleitmodelle).
  • Teile mit, was Du als Partner/in, Begleitung oder Hebammen/schülerin bezeugt hast.
  • Erstelle selbst Beiträge (Bilder, Gedichte, Filme usw.) zum Thema.
  • Die Revolution ist frei! Trage den für Dich passenden Teil zur Revolution bei. Danke.
#rosrev - Gegen Gewalt in der Geburtshilfe - Roses Revolutionin der DHZ (11/2015, S.68)

Wozu?

  • Nur, wenn wir zeigen und aussprechen, welche körperliche und seelische Gewalt Frauen sowie ihre (ungeborenen) Babys in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im Wochenbett angetan wird, wird das Bewusstsein in der Gesellschaft wachsen und sich endlich etwas verändern.
  • Frauen können betrauern, was sie erlebt haben und vielleicht Frieden schließen, es ist ein Stück Heilung in ihrer Trauma- und/oder Trauerarbeit.
  • Werdende Mütter können sich besser vor Gewalt schützen, wenn sie wissen, dass es sie gibt. Hebammen, Ärzte/Ärztinnen können Gewalt konsequenter vermeiden, wenn sie darüber offen sprechen und ihr aktiv entgegenwirken. 
  • Sekundär traumatisierte Geburtshelfer/innen (Zeugen) können Heilung erfahren.
  • Die Roses Revolution möchte Anlass geben, über "Respektlosigkeit und Gewalt in der Geburtshilfe" zu sprechen und Lösungen zu entwickeln, diese zu verhindern.
  • Möglichkeit, in den direkten Dialog zu treten (z.B. in Form von Nachgsprächen)oder Möglichkeit, anonyme Kritik zu äußern.

 

... ein kleines Video zur Erklärung, 2019 genauso aktuell:

Flyer und Postkarten

Weitere Info-Materialien

zur Aktion und Möglichkeit, zu spenden.

 

Auch das ist Gewalt

Nein heißt Nein - auch im Kreißsaal. Gewalt in der Geburtshilfe hat viele Gesichter. Eine Übersicht: 1, 2, 3 - 4.

 

 

Petition

Unterschriftenlisten zur Umsetzung der WHO-Maßnahmen jetzt an den Bundestag schicken!

 

 

Stand: 26.09.2019

Besucher seit Juni 2014:

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}