Verein für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Aufklärung, Initiative.
Verein für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland - Information, Aufklärung, Initiative.

Gerechte Geburt n.e.V.

Gerechte Geburt - Verein zur Förderung gerechter Geburtshilfe ist aus der zivilgesellschaftlichen Initiative für eine gewaltfreie, rechtskonforme, evidenzbasierte und traumasensible Geburtshilfe gewachsen. Wir setzen uns für die Rechte von Gebärenden, Eltern, Kindern und Familien ein – unabhängig, gemeinnützig und parteilos. Gerechte Geburtshilfe muss gerecht sein für alle Beteiligte, dies schließt die Mutter, den Vater bzw. Partner/die Partnerin, das Ungeborene sowie die Geburtshilfe-Teams (Hebammen, Ärzte, Ärztinnen u.a.) mit ein.

 

Unsere Arbeit wurzelt im langjährigen Engagement von Betroffenen, Fachkräften und Menschen, die sich für bessere Geburtshilfe einsetzen. Die Initiative wurde 2013 von Mascha Grieschat gegründet, aufbauend auf ihrer kontinuierlichen Vorarbeit, die bereits vor diesem Zeitpunkt begann. Ziel war in Pionierarbeit die Aufklärung über Gewalt in der Geburtshilfe, welche noch extrem tabuisiert war. Von 2014 bis 2019 war die Initiative das Impressum der Roses Revolution Deutschland und damit ihre offizielle Plattform, veröffentlichte die Pressemitteilungen und informierte zum Thema. 2018 folgte parallel zur Ratifizierung der Istanbul-Konvention die Bundestagspetition für eine umfassende Geburtshilfereform zur Umsetzung des WHO-Statements zur Beendigung geburtshilflicher Gewalt durch unsere Vorsitzende. Aus wechselnden Gruppen und stabilen Netzwerken ist eine Bewegung entstanden, die ab Ende 2025 in einer verbindlichen Vereinsstruktur weiterwirken wird, um das Engagement für eine Verbesserung und grundlegende Reformierung der Geburtshilfe weiter zu institutionalisieren.

 

Wir verstehen Geburtshilfe als Teil eines umfassenden Versorgungskontinuums – von Kinderwunsch und Schwangerschaft über Geburt und Stillzeit bis in die frühe Elternschaft. Die Geburt selbst dauert oft nur wenige Stunden, doch ihre Bedeutung reicht weit darüber hinaus: körperlich, psychisch und sozial.

 

Wir achten auf die besonderen Belastungen in Familien und die wechselnden Ressourcen unserer Mitwirkenden. Deshalb ermöglichen wir sowohl punktuelle Mitarbeit in kleinen Projekten als auch langfristiges Engagement – je nach Lebenssituation, Kraft und Interesse.

 

Auch anonymes Engagement bleibt ausdrücklich möglich. Für Betroffene von Gewalt in der Geburtshilfe ist eine Beteiligung ohne öffentliche Namensnennung jederzeit willkommen. Wir respektieren persönliche Grenzen und schützen sensible Daten.

Ob mit Zeit, Expertise oder einem regelmäßigen Beitrag – jede Form der Unterstützung zählt. Auch Fördermitglieder, die unsere Arbeit ideell und finanziell begleiten, sind ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft.

 

Wir wirken durch Aufklärung, Selbsthilfe, Beratung, politische Stellungnahmen und die Mitgestaltung von Forschung und Versorgung. Als Menschenrechts- und Patientenorganisation vertreten wir die Perspektiven von Gebärenden und Familien gegenüber Politik, Wissenschaft und Gesellschaft – mit Nachdruck, Empathie und Integrität.

 

Infos zur aktiven Vereinsarbeit oder zu Fördermitgliedschaft können gern per Kontakt erfragt werden. 

Stand: 21.12.2025

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