Zurück in die Kreidezeit heißt aber auch, dass wir unsere Kinder nicht wie in der Steinzeit gebären wollen!
Die Aktion
#aufdentischhauenfürhebammen hat eine nie da gewesene Aufmerksamkeit erlangt.
Doch die
#sichereGeburt, wohnortnah, 1:1 betreut, interventionsarm, bonding- und stillfreundlich ist immer noch Zukunftsmusik.
Leider!
Machen wir unser Anliegen - auch außerhalb der socialmedia- sichtbar! Solange - bis die Geburtshilfe wieder in trockenen Tüchern ist!
Am 26.August 2017 trifft Angela Merkel in Braunschweig auf die Delegierten der Frauenunion. Das ist der Startmoment für #aufdentischhauenfürhebammen meets
#zurückindiekreidezeit !
Malen wir das Zeichen für WEIBLICH mit einem Ausrufezeichen! Variationen mit Herz in der Mitte o.ä. Als Symbol für das Baby erwünscht.
Frauen bekommen Kinder!
Und das bitte unter bestmöglichen Umständen - AUSRUFEZEICHEN !!!!!!!!!!
Wir werden nicht laut.
Wir werden bunt!
So bunt, dass Alle uns sehen können!
Auch die Regierung, in Berlin!
Auch Angela Merkel in Braunschweig!
Einen Tag nach Angela Merkels Rede in Braunschweig entscheiden die dort anwesenden Frauen über einen Antrag zur Rettung der Geburtshilfe.
Bis dahin wollen wir sichtbar werden.
Auf Deutschlands Straßen
und Fotos davon, natürlich hier, bei Instagram etc.
Also bitte: ab 26.8.2017 Malen! Überall! Besonders gerne Braunschweigs Straßen!
Fotos davon hochladen unter #zurückindieKreidezeit #aufdentischhauenfürhebammen
#sicheregeburt
#angelamerkel
#frauenrecht
#baby
#streetart
#humanrights
Macht Euch so sichtbar wie möglich
(Text mit minimalen Änderungen: Sonja Liggett-Igelmund, Initiatorin der Aktion #AufdenTischhauenfürHebammen)
Am 25.06.2017 startete die Aktion "aufdenTischhauenfürHebammen"
Innerhalb von wenigen Tagen wurden über 1,5 Mio. Menschen mit dem seit Jahren andauen Problemen in der Geburtshilfe konfrontiert. Obwohl es in der Kampagne vorrangig um die Situation der Hebammen
geht (Haftpflichtproblematik, Arbeitsbedingungen, Bezahlung), sind die Leidtragenden am Ende die unterversorgten Frauen, Babys und Familien.
Berichte:
Frau TV, 29.06.2017 "#AufdenTischhauenfürHebammen - Unterstützung im Netz "(4 Min.) - ARD/WDR
Frau TV, 27.06.2017 Video-Zusammenschnitt auf der
FB-Seite (1,15 Min.)
Zur Entstehung der Aktion:
Beim #KölnerTreff am 13.06.2017 (WDR) berichtet Hebamme Sonja Liggett-Igelmund über die
prekäre Lage ihrer Berufsgruppe. Seit Jahren ist das Thema bekannt, Eltern und Hebammen kämpfen, protestieren, demonstrieren Seite an Seite, doch eine Lösung ist nicht in Sicht. "Was wir halt
brauchen ist jemanden, der wirklich ferst auf den Tisch schlägt und den Krankenkassen sagt, so geht das nicht, ihr spart am falschen Ende!" Hannelore Hoger setzt dies direkt um und bringt es auf
den Punkt: "Da hauen wir jetzt alle auf den Tisch" (siehe Video).
Christine Niersmann, Hebamme und Geburtshilfeaktivistin aus NRW, organisierte mit Hilfe vieler anderer u.a. in der Facebookgruppe #AufdenTischhauenfürHebammen die Aktion.
Symbolisch hauen wir gemeinsam auf den Tisch - für Hebammen, aber auch für die Rechte der Frau und die Rechte der Kinder, die sich ohne gute Hebammenbetreuung nicht umsetzen lassen.
Und so einfach kann man mitmachen:
- Video drehen (dabei auf den Tisch hauen)
- Es bei Youtube oder Facebook hochladen und mit dem Hashtag #AufdenTischhauenfürHebammen versehen oder es an Frau TV oder die Aktionsgruppe schicken, die dieses (anonym) hochladen können.