zu Grundrechtsverletzungen und Missständen in der Geburtshilfe
Für eine verfassungsrechtliche Klärung und die Wahrung der Grundrechte in der Geburtshilfe
Unterzeichnen Sie die Gemeinsame Erklärung
Die Gemeinsame Erklärung zur Wahrung der Grundrechte im Kontext von Geburtshilfe lebt von der Breite der Stimmen, die sie tragen. Wir laden alle ein, die Missstände in der Geburtshilfe nicht länger hinnehmen wollen – Fachpersonen, Betroffene, Wissenschaftler*innen, Eltern, Verbände, Organisationen und engagierte Einzelpersonen, die Erklärung zu zeichnen und so die Notwendigkeit einer verfassungsrechtlichen Klärung zu unterstreichen.
Jede Unterschrift stärkt die Sichtbarkeit, die politische Wirkung und den gesellschaftlichen Druck, endlich wirksame Reformen einzuleiten. Ihre Stimme zählt – unabhängig davon, ob Sie beruflich in der Geburtshilfe tätig sind, persönliche Erfahrungen mitbringen oder das Anliegen grundsätzlich unterstützen möchten.
Eine kurze E‑Mail an: mascha.grieschat[a]gerechte-geburt.de
Betreff: Unterzeichnung – Gemeinsame Erklärung
Text einfügen (mögliche Vorlage siehe unten)
Abschicken – fertig.
Für Einzelpersonen: Bitte Name, Beruf/Funktion und Ort angeben.
Für Organisationen: Bitte zusätzlich Logo (jpg) anhängen.
Einzelpersonen
Hiermit unterzeichne ich die „Gemeinsame Erklärung zu Grundrechtsverletzungen und Missständen in der Geburtshilfe“
Ich möchte wie folgt genannt werden:
Maja Mustermann, Erzieherin, Berlin - zwei Kinder
Ich unterstütze die Ziele der Erklärung und möchte als Unterzeichner*in aufgeführt werden.
Hinweis: Der volle Name muss angegeben werden. Beruf/Funktion, Ort und "Zusatz" sind optional.
Name der Organisation: _______________
Vertretungsberechtigte Person: _______________
Funktion: _______________
Ort: _______________
Unser Logo (jpg) ist beigefügt. oder Wir unterzeichnen ohne Logo.
Wir unterstützen die Ziele der Erklärung und möchten als Organisation aufgeführt werden.
Hinweis: Wer unsere Arbeit an der Verfassungsbeschwerde zusätzlich unterstützen möchte, kann dies auch mit einer Spende tun.
Alternative Möglichkeit zur Online‑Mitzeichnung:
Es ist ebenfalls möglich, direkt auf dieser Seite einen Kommentar mit Name, Funktion und Ort zu hinterlassen.
Beispiele:
Diese Angaben werden von uns in die Unterschriftenliste der „Gemeinsamen Erklärung“ übernommen und der Kommentar anschließend gelöscht. Für Organisationen benötigen wir zusätzlich ein JPG‑Logo.
Start: 12.05.2026, 11:20
Mit meinem Kommentar unterzeichne ich offiziell die "Gemeinsame Erklärung" zur Wahrung der Grundrechte in der Geburtshilfe.
Seit über 15 Jahren darf ich Frauen und Familien begleiten rund um Geburt. Auch co- traumatisiertes geburtshilfliches Personal kommt zu mir. Die Berichte, Erlebtes sind zum Teil erschütternd. Vor allem vor dem Hintergrund der Vermeidbarkeit - da ca.. 95% strukturelle Ursachen sind! Ich greife mal nur ein Thema heraus: Die Trennung von Mutter und Kind bei gesundheitlichen Auffälligkeiten nach der Geburt. Wir wissen, Mutter und Kind sind eine Einheit. Die Folgen dieser unnötigen, systembedingten Trennung haben vielfältige und grundlegende Folgen. Wissen wir doch, das eine sichere Bindung und UrVertrauen wesentliche Grundlagen für das gesamte Leben darstellen. DAS WISSEN WIR. Und trotzdem bekommen gerade frisch sectionierte Mütter auf der Kinderstation gesagt: " Sie sind nicht unsere Patientin. Sie wissen schon, dass wir uns hier nicht um Sie kümmern können." Wir wissen außerdem, dass Babys am besten im Haut zu Haut Kontakt mit der Mutter gedeihen und heilen können. Aber nach wie vor trennen wir diese heilige Einheit von Mutter und Kind. Sehenden Auges. Und das ist nur ein Beispiel. Ich frage mich schon lange: Ist es überhaupt gewünscht, und ein Ziel von Entscheidungsträgern, dass Familien gute und kraftvolle Startbedingungen haben? Die Weichen werden seit vielen Jahren ins Gegenteil gelegt.
Ich habe mich seit 8 Jahren auf die Begleitung von frühem Schwangerschaftsverlust spezialisiert. Ich begleite Frauen über Fehlgeburten, kläre auf und biete Wissen und Unterstützung an, während leider häufig Druck und Angst verbreitet wird. Aus Unwissenheit heraus.
"Sie bekommen eine Sepsis", "Sie verlieren Ihre Gebärmutter", "Sie werden verbluten oder kriegen Krebs" sind häufiger Aussagen von Ärzten, teilweise direkt nach der Diagnose. Das darf nicht sein.
Frauen brauchen dringend Schutz und allumfassendes Wissen über die Möglichkeiten, die ihnen nach der Diagnose zur Verfügung stehen - und zwar in Ruhe und ohne Druck, denn unter Anspannung und Angst findet keine gute Geburt statt.
Dafür setze ich mich ein, denn auch Kleine Geburten sind Geburten. Und auch Sternenkinder dürfen in Würde in Empfang genommen und verabschiedet werden, egal, in welcher Schwangerschaftswoche der Verlust geschieht.
Ich begleite Frauen, die in ihrer Geburt verletzt wurden. Frauen, die seitdem schweigen, weil ihnen gesagt wurde, das sei normal. Die mit Bildern, Ängsten und einem Schmerz leben, den niemand benennt, solange das Kind gesund ist.
Ich arbeite mit dem, was die Geburt in ihrem Körper, in ihrer Seele, in ihrer Beziehung zum Kind und zum Partner hinterlassen hat. Ich gebe ihrer Geschichte einen Ort, an dem sie endlich gehört wird.
Gewalt in der Geburtshilfe ist real. Sie ist Alltag. Und solange darüber geschwiegen wird, ändert sich nichts. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Frauen gesehen, gehört und ernst genommen werden… im Kreißsaal und danach.
Ich bringe Frieden in das, was die Geburt hinterlassen hat.
An alle die je eine Geburt erlebt haben, egal wie sie war. Es ist so wichtig informiert zu sein. Bitte helft Mascha einen Schritt in die Kindes- und Mamawohl Richtung zu gehen.